„Wer hätte das gedacht?“ – Gedanken von Diakonin Sabrina Schade

Bild Homepage 31.03.2020

Gestern habe ich etwas getan, was momentan wohl viele Menschen tun: Ausmisten. Dabei bin ich auf Bilder gestoßen, die während einer Fortbildung entstanden sind.  Das war vor drei Jahren und ich sollte dort etwas fotografieren, was auf den ersten Blick ziemlich langweilig erscheint. Ich entschied mich für… eine Rolle Toilettenpapier. Nichtsahnend, dass diese Rolle doch einmal einen ganz anderen Wert haben könnte, als ich mir damals je vorstellen konnte.

Das Thema dieser Fotografie-Fortbildung war: „Mit dem Herzen sehen" 

– sich einmal ganz bewusst Zeit nehmen und vor allem auch Zeit lassen, um etwas wirklich zu sehen. Nicht immer gleich das Offensichtliche ablichten, das was einem sofort ins Auge sticht. Sondern sich selbst einmal erlauben, wirklich "hin" zu schauen und wahrzunehmen.

Ich glaube, das kann gerade für die momentane Situation eine gute Übung sein:
das Sehen, was gerade da ist; das Nutzen, was momentan möglich ist; sich Zeit zu nehmen für all das, was sonst im Trubel untergeht; … hinschauen, wahrnehmen, mit dem Herzen sehen. Wir haben in all dem ein gutes Vorbild: „Ein Mensch sieht was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an." (1. Samuel 16, 7)

Eine kleine Frage zur Anregung:

Wo oder bei wem könnte ich heute einmal genauer hinschauen und das tun, was mein Herz mir sagt?

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