Der Soundtrack zum Gottesdienst

Beim "Gottesdienst an der frischen Luft" am Pfingstsonntag haben wir Garten des Amendinger Schlößles ein Lied aus dem Kinderzeltlager Lindenbichl gesungen, das dort seit 20 Jahren ein Klassiker ist, aber dessen Text in der Coronazeit doch eine ganz neue Bedeutung bekommt:

Ich kann stehn, auch wenn wir manchmal besser Abstand habn
Ich kann stehn, kann Raum und Zeit zwischen uns ertragn
Das passt wie die Faust aufs Auge.

Ich kann stehn und mich dir öffnen bleibe immer noch stark
Ich kann stehn und kann dir trotzdem zeigen, dass ich dich mag.
Das ist social-distancing in Liedform. 

Das ist das Lied für einen Gottesdienst – für eine Welt, in der jeder 1,50 m Abstand zum Nachbarn und eine Maske auf der Nase hat. Und dazwischen die anspornenden Worte: Ich kann stehn wie ein Baum steht. Ich kann das, ich halte das aus. Und wenn ich will, dann steh ich sogar in 20 Jahren immer noch hier und halte Abstand. Ich kann das. Weil ich Füße wie Wurzlen haben.

Als Christ wurzel ich mit meinem Glauben in Gott und der versorgt mich über meine Wurzeln mit der nötigen Kraft. Wer darauf vertraut, „der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht.“ (Psalm 1)

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